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	<title>MBSR Archive - Meditation und MBSR</title>
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	<description>Meditieren lernen für Anfänger, MBSR, Yoga und Achtsamkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Mar 2026 21:08:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>MBSR Archive - Meditation und MBSR</title>
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		<title>Wie geht das? Achtsamer Umgang mit Stress</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Rubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 16:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MBSR]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stress abbauen, in der eigenen Balance bleiben. Viele Menschen, die mit dem Achtsamkeitstraining beginnen, wünschen sich das. Denn Achtsamkeit hilft, in stressigen Momenten innezuhalten, sich zu zentrieren und dabei den Körper bewusst wahrzunehmen: das Herzklopfen, die verspannten Schultern, die flache Atmung. Indem wir uns beobachten statt impulsiv zu reagieren, gewinnen wir Abstand zur Situation – [&#8230;]</p>
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<p><strong><strong>Stress abbauen, in der eigenen Balance bleiben. Viele Menschen, die mit dem Achtsamkeitstraining beginnen, wünschen sich das. Denn</strong> <a href="https://meditation-und-mbsr.de/achtsamkeit/">Achtsamkeit</a> hilft, in stressigen Momenten innezuhalten, sich zu zentrieren und dabei den Körper bewusst wahrzunehmen: das Herzklopfen, die verspannten Schultern, die flache Atmung. Indem wir uns beobachten statt impulsiv zu reagieren, gewinnen wir Abstand zur Situation – und genau darin liegt die Kraft.</strong></p>



<nav class="wp-block-stackable-table-of-contents stk-block-table-of-contents stk-block stk-f383bs0" data-block-id="f383bs0"><p class="stk-table-of-contents__title">Die Themen des Artikels  </p><ul class="stk-table-of-contents__table"><li><a href="#hinein-in-die-perspektive-des-beobachters">Hinein in die Perspektive des Beobachters </a></li><li><a href="#neuen-spielraum-gewinnen-und-stress-abbauen">Neuen Spielraum gewinnen und Stress abbauen</a></li><li><a href="#bewusst-stressresistenz-starken">Bewusst Stressresistenz stärken </a></li></ul></nav>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-akm0udx" data-block-id="akm0udx"><style>.stk-akm0udx {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-o4lf7pb" id="hinein-in-die-perspektive-des-beobachters" data-block-id="o4lf7pb"><h5 class="stk-block-heading__text">Hinein in die Perspektive des Beobachters </h5></div>



<p>Ob wir nun auf dem Meditationskissen sitzen oder im Alltag in eine stressvolle Situation geraten, letztlich trainieren wir unseren achtsamen Umgang mit Stress stets auf die gleiche Weise: Wir zentrieren uns – Augenblick für Augenblick – über die bewusst gespürte <a href="https://meditation-und-mbsr.de/atemmeditation">Atmung im Körper</a>. Wenn eine <a href="https://meditation-und-mbsr.de/stress-symptom/">Stressreaktion</a> einsetzt, wozu ein einzelner Gedanke genügen kann, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Körperbereiche, die unter ihrem Einfluss spürbar werden: die fest aufeinander gepressten Kiefer, die angespannten Schultern, das Herzklopfen bis zum Hals, die in Falten gelegte Stirn oder das flaue Gefühl in der Magengegend. Welche Gefühle machen sich bemerkbar? Wo sind sie im Körper lokalisierbar, spürbar? Welche Gedanken steigen auf? Wonach streben sie? Verteidigen, streiten, sich empören, recht haben, den anderen klein machen, vernichten wollen? Oder verspüren wir den Impuls, beschwichtigen zu müssen, nach Schutz zu suchen, Zusagen zu machen, die ganze Szenerie so schnell wie möglich hinter sich zu lassen?</p>



<div class="wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-6ph0yrf" data-block-id="6ph0yrf"><style>.stk-6ph0yrf .stk-img-wrapper{height:490px !important;--stk-gradient-overlay:0.1 !important;}.stk-6ph0yrf .stk-img-wrapper::after{background-color:#000000 !important;}:where(.stk-hover-parent:hover,  .stk-hover-parent.stk--is-hovered) .stk-6ph0yrf .stk-img-wrapper{--stk-gradient-overlay:0.4 !important;}@media screen and (max-width:999px){.stk-6ph0yrf .stk-img-wrapper{height:400px !important;}}</style><figure><span class="stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="stk-img wp-image-23629" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C2025-02-04-um-12.15.11.png" width="1133" height="811" alt="Ein Vortrag vor Publikum: Motivation gilt als positives Stress Symptom" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C2025-02-04-um-12.15.11.png 1133w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C2025-02-04-um-12.15.11-300x215.png 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C2025-02-04-um-12.15.11-1024x733.png 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C2025-02-04-um-12.15.11-768x550.png 768w" sizes="(max-width: 1133px) 100vw, 1133px" /></span></figure></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-kqehpit" data-block-id="kqehpit"><style>.stk-kqehpit {height:30px !important;}</style></div>



<p>Mit Achtsamkeit, die uns so etwas wie einen geschützten Zwischenraum verschafft &#8211; indem wir uns auf uns selbst zurückziehen können und Abstand zum äußeren wie auch inneren Geschehen gewinnen &#8211; lässt sich all das beobachten und als typische Stressreaktion benennen. Im Beobachten oder auch in der <em>Perspektive des Beobachters</em> liegt der Schlüssel. Das macht Mut, den wir uns zudem selbst zusprechen können: „Atmen, immer weiter atmen, das hier ist Stress, so zeigt sich ganz normaler Stress. Ich spüre dies und jenes hier und da in meinem Körper. Ich atme.“</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-mbh1d63" id="neuen-spielraum-gewinnen-und-stress-abbauen" data-block-id="mbh1d63"><h5 class="stk-block-heading__text">Neuen Spielraum gewinnen und Stress abbauen</h5></div>



<p>Setzt Achtsamkeit rechtzeitig ein, bevor die Stresslawine in Schwung geraten ist, können wir typische Stressreaktionen abfangen, ihr den Wind aus den Segeln nehmen, und sie für uns verwandeln. Wer das einmal erlebt hat, fühlt sich für die weitere Praxis enorm ermutigt. Es stellt sich Entspannung ein, neue Selbstsicherheit und die Kompetenz, auch nach herausfordernden Situationen schneller ins eigene Gleichgewicht und in die Geistesruhe zu finden.</p>



<p>„Beim Erlernen des achtsamen Umgangs mit inneren und äußeren Stressfaktoren geht es nicht darum, nie wieder impulsiv zu reagieren oder seine Emotionen zu unterdrücken“, fasst Jon Kabat-Zinn, der Begründer des <a href="https://meditation-und-mbsr.de/mbsr/">MBSR-Stressreduktionsprogramms</a> in seinem Bestseller <em><a href="https://www.buecher.de/artikel/buch/gesund-durch-meditation/32393070/wea/1192068?gad_source=1&amp;gclid=Cj0KCQjwhr6_BhD4ARIsAH1YdjB9ADqNtpwXkNNbXzhOeqBVHJtj5M-q19lZ75K9tw4TKWmoVzGzecIaAsn0EALw_wcB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesund durch Meditation</a></em> (2013, O. W. Bath Verlag), zusammen. „Es wird auch weiterhin Momente des Zorns, der Angst und des Kummers geben. Der springende Punkt ist zu lernen, wie man mit seinen emotionalen und körperlichen Reaktionen arbeitet, damit sie weniger Macht über uns haben und uns so mehr Spielraum für klare und effektive Handlungsentscheidungen lassen.“</p>



<div class="wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-s6qlkj8" data-block-id="s6qlkj8"><style>.stk-s6qlkj8 .stk-img-wrapper{height:490px !important;--stk-gradient-overlay:0.1 !important;}.stk-s6qlkj8 .stk-img-wrapper::after{background-color:#000000 !important;}:where(.stk-hover-parent:hover,  .stk-hover-parent.stk--is-hovered) .stk-s6qlkj8 .stk-img-wrapper{--stk-gradient-overlay:0.4 !important;}@media screen and (max-width:999px){.stk-s6qlkj8 .stk-img-wrapper{height:400px !important;}}</style><figure><span class="stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch"><img decoding="async" class="stk-img wp-image-23506" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_707850289-1.jpg" width="1200" height="800" alt="Kreative Mitarbeiter für einer Glaswand" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_707850289-1.jpg 1200w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_707850289-1-300x200.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_707850289-1-1024x683.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_707850289-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></span></figure></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-4he7xkl" data-block-id="4he7xkl"><style>.stk-4he7xkl {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-vx023zc" id="bewusst-stressresistenz-starken" data-block-id="vx023zc"><h5 class="stk-block-heading__text">Bewusst Stressresistenz stärken </h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-5a0ebwd" data-block-id="5a0ebwd"><p class="stk-block-text__text">Wir können zudem unsere Stressresistenz stärken, in dem wir in ruhigen Zeiten, Tagen oder Stunden, unsere Ressourcen ganz bewusst pflegen und ausbauen. Dazu gehört neben regelmäßiger <a href="https://meditation-und-mbsr.de/meditation">Meditation</a> körperliche Bewegung, ausreichend Schlaf und das Zusammensein mit Menschen, die uns am Herzen liegen. Stressresistente Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie in vergleichbaren Lebenssituationen über mehr Ressourcen verfügen, mit denen sie Stress aktiv begegnen können. Außerdem verfügen sie über einen Sinn für einen größeren Zusammenhang und sehen in ihrem Leben eine grundsätzlich positive, wenn auch durchaus herausfordernde Kraft.</p></div>



<p>Als ungemein stärkend für die inneren Ressourcen hat sich erwiesen, den eigenen Blick für die vielen, oft kleinen positiven Erlebnisse während eines Tages zu schärfen oder sich diese am Abend noch einmal dankbar in Erinnerung zu rufen. „Selbst wenn uns in einer extrem stressbetonten Situation keinerlei äußerer Spielraum mehr bleibt, um noch sinnvoll zu handeln, verfügen wir doch über immense innere Ressourcen“, so Kabat-Zinn. „Diese geben uns das Gefühl der aktiven Bewältigung der Situation und damit einer gewissen Kontrolle und bewahren uns davor, uns hilflos und ausgeliefert zu fühlen.“</p>



<div class="wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-z3rtk87" data-block-id="z3rtk87"><style>.stk-z3rtk87 .stk-img-wrapper{height:490px !important;--stk-gradient-overlay:0.1 !important;}.stk-z3rtk87 .stk-img-wrapper::after{background-color:#000000 !important;}:where(.stk-hover-parent:hover,  .stk-hover-parent.stk--is-hovered) .stk-z3rtk87 .stk-img-wrapper{--stk-gradient-overlay:0.4 !important;}@media screen and (max-width:999px){.stk-z3rtk87 .stk-img-wrapper{height:400px !important;}}</style><figure><span class="stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch"><img decoding="async" class="stk-img wp-image-22876" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_253469341.jpg" width="1200" height="800" alt="Eine Frau starrt unbewegt aus dem Fenster: Niedergeschlagenheit ist ein Stress Symptom" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_253469341.jpg 1200w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_253469341-300x200.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_253469341-1024x683.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_253469341-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></span></figure></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-62bfyw0" data-block-id="62bfyw0"><style>.stk-62bfyw0 {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-dhm9zxk" data-block-id="dhm9zxk"><p class="stk-block-text__text">Allein das Wissen darum, Einfluss nehmen zu können, gilt als wesentlicher Faktor für Stressresistenz. Verschiedene Studien haben zudem verdeutlich, dass insbesondere bei psychologischem Stress weniger der äußere Stressor entscheidend ist, sondern wie der Einzelne die Belastung wahrnimmt und für sich interpretiert. Gebetsmühlenartig wiederholte Gedanken oder Sätze wie „Es ist einfach zu viel … ich schaffe das nicht … ich muss noch“ sind ebenso gesundheitsgefährlich wie „Ich bin verantwortlich … ohne mich läuft hier nichts … ich bin verantwortlich“.</p></div>



<p>Die gute Nachricht darin: Wir sind äußeren Stressoren, die unvermeidlich zum Leben dazugehören, nicht ausgeliefert. Wir können ihnen begegnen und ihnen gegenüber eine achtsame, eine selbstbestimmte Haltung entwickeln. Frei nach dem Motto: Die Wellen des Lebens hören nicht auf, lasst uns surfen lernen.</p>



<div class="wp-block-stackable-button-group stk-block-button-group stk-block stk-9e77ad8" data-block-id="9e77ad8"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-button-group">
<div class="wp-block-stackable-button stk-block-button stk-block stk-nesf8gc" data-block-id="nesf8gc"><a class="stk-link stk-button stk--hover-effect-darken" href="https://meditation-und-mbsr.de/category/stress/"><span class="stk-button__inner-text">Weitere Artikel zum Thema Stress</span></a></div>
</div></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-tz6d5wz" data-block-id="tz6d5wz"><style>.stk-tz6d5wz {height:30px !important;}</style></div>



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</div>



<p></p>
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		<title>MBSR bei Schmerzen: Was sagt die Wissenschaft?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Rubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 16:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[MBSR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 23 Millionen Menschen sollen in Deutschland unter chronischen oder wiederkehren­den Schmerzen leiden: vor allem im Rücken, Kopf, Nacken oder an den Knien. Wie MBSR bei Schmerzen helfen kann, welche Studien vorliegen oder neu entstehen, darüber berichtet der MBSR-MBCT-Verband regelmäßig (etwa in diesem Artikel). Warum das Thema chronischer Schmerz aber so maßgeblich in der gesamten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Rund 23 Millionen Menschen sollen in Deutschland unter chronischen oder wiederkehren­den Schmerzen leiden: vor allem im Rücken, Kopf, Nacken oder an den Knien. Wie MBSR bei Schmerzen helfen kann, welche Studien vorliegen oder neu entstehen, darüber berichtet der MBSR-MBCT-Verband regelmäßig (etwa in diesem <a href="https://www.mbsr-verband.de/newsmeldung/lebensqualitaet-trotz-schmerzen-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel</a>). Warum das Thema chronischer Schmerz aber so maßgeblich in der gesamten Geschichte von MBSR ist und wo sich hier moderne Wissenschaft und uralte Weisheitstradition treffen, darum soll es jetzt gehen.  </strong></p>



<nav class="wp-block-stackable-table-of-contents stk-block-table-of-contents stk-block stk-ju4u9ic" data-block-id="ju4u9ic"><p class="stk-table-of-contents__title">Die Themen des Artikels  </p><ul class="stk-table-of-contents__table"><li><a href="#speziell-fur-schmerzpatienten-die-entstehung-des-mbsr-programms">Speziell für Schmerzpatienten: die Entstehung des MBSR-Programms</a></li><li><a href="#exkurs-schmerz-und-leid-in-der-buddhistischen-weisheitslehre">Exkurs: Schmerz und Leid in der buddhistischen Weisheitslehre </a></li><li><a href="#mbsr-bei-schmerzen-forschungsergebnisse">MBSR bei Schmerzen: Forschungsergebnisse</a></li><li><a href="#fazit-differenzierte-schmerzerfahrung-reduziert-leidensdruck">Fazit: Differenzierte Schmerzerfahrung reduziert Leidensdruck </a></li><li><a href="#noch-mehr-mbsr-a-href-https-creators-spotify-com-pod-profile-pia-792-episodes-39-schmerzen-e-2-uot-2-h-target-blank-rel-noreferrer-noopener-podcast-tipp-a">Noch mehr MBSR: Podcast-Tipp</a></li></ul></nav>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-4jinbhq" data-block-id="4jinbhq"><style>.stk-4jinbhq {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-z9fk8jy" id="speziell-fur-schmerzpatienten-die-entstehung-des-mbsr-programms" data-block-id="z9fk8jy"><h5 class="stk-block-heading__text">Speziell für Schmerzpatienten: die Entstehung des MBSR-Programms</h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-7eg5a0t" data-block-id="7eg5a0t"><p class="stk-block-text__text">Als Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn vor über 40 Jahren das <a href="https://meditation-und-mbsr.de/mbsr">MBSR</a>-Programm (Mindfulnes-Based Stress Reduction) entwickelt, da tat er dies für die austherapierten Schmerzpatienten, die in seiner Klinik nach Hilfe suchten. In den vielen Jahren, in denen er daraufhin die US-amerikanische Stress Reduction Clinic am University of Massachusetts Medical Center in Worcester leitete, nahmen mehr als 25.000 Menschen am MBSR-Kurs teil. </p></div>



<p>Es ist leicht vorstellbar, dass Menschen, die unter chronischen körperlichen Schmerzen leiden, einem massiven Stresserleben und Leidensdruck ausgesetzt sind. Als sei dies nicht schon genug, können aus ihnen zudem psychologische Erkrankungen &#8211; wie Depressionen und Angststörungen &#8211; resultieren. Kabat-Zinn erzählt in seinem Buch <em><a href="https://www.buecher.de/artikel/buch/gesund-durch-meditation/32393070/wea/1192068?gad_source=1&amp;gclid=Cj0KCQjwhr6_BhD4ARIsAH1YdjB9ADqNtpwXkNNbXzhOeqBVHJtj5M-q19lZ75K9tw4TKWmoVzGzecIaAsn0EALw_wcB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesund durch Meditation</a></em>, das 2013 überarbeitet im O. W. Bath Verlag erschien, eindrucksvoll von seinen Patienten, die letztlich alle dem heutigen MBSR-Training Pate gestanden haben. So gesehen ist die Forschung zur Wirksamkeit von Meditation und MBSR bei Schmerzen eine maßgebliche in der Geschichte dieses Achtsamkeitstrainings.</p>



<div class="wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-ujl54at" data-block-id="ujl54at"><style>.stk-ujl54at .stk-img-wrapper{height:490px !important;--stk-gradient-overlay:0.1 !important;}.stk-ujl54at .stk-img-wrapper::after{background-color:#000000 !important;}:where(.stk-hover-parent:hover,  .stk-hover-parent.stk--is-hovered) .stk-ujl54at .stk-img-wrapper{--stk-gradient-overlay:0.4 !important;}@media screen and (max-width:999px){.stk-ujl54at .stk-img-wrapper{height:400px !important;}}</style><figure><span class="stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch"><img loading="lazy" decoding="async" class="stk-img wp-image-23870" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_2542923651.jpg" width="1200" height="800" alt="Eine Frau mit Schmerzen liegt und guckt " srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_2542923651.jpg 1200w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_2542923651-300x200.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_2542923651-1024x683.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/shutterstock_2542923651-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></span></figure></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-ljs7o9v" data-block-id="ljs7o9v"><style>.stk-ljs7o9v {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-ifdgc2j" id="exkurs-schmerz-und-leid-in-der-buddhistischen-weisheitslehre" data-block-id="ifdgc2j"><h5 class="stk-block-heading__text">Exkurs: Schmerz und Leid in der buddhistischen Weisheitslehre </h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-0e7unob" data-block-id="0e7unob"><p class="stk-block-text__text">Das MBSR-Programm wurde bewusst säkular ausgerichtet, das ihm innewohnende Prinzip der <a href="https://meditation-und-mbsr.de/achtsamkeit">Achtsamkeit</a> wurzelt jedoch in der 2.500 Jahre alten Weisheitstradition des Buddhismus. Dieser unterscheidet feinsäuberlich zwischen Schmerz einerseits und Leid andererseits: Schmerz erleben wir alle im Laufe unseres Lebens, physisch wie psychisch. Krankheit, Verlust, Enttäuschung, Vergänglichkeit – das menschliche Dasein bringt Schmerz mit sich. Schmerz ist unvermeidbar. Anders ist dies mit Leid: Zu ihm führen, so die buddhistische Lehre, erst unsere Reaktionen auf erlebten Schmerz. Leid ist geprägt von Bewertung, Widerstand und Ablehnung, aber auch von Zorn, Angst, Schuld, Trauer, Neid und nicht zuletzt Selbstmitleid.</p></div>



<p>Ein buddhistisches, vielfach zitiertes Gleichnis (Sallatha Sutta), das den Unterschied zwischen Schmerz und Leid noch einmal verdeutlicht, ist das von den zwei Pfeilen: Demnach führt der erste Pfeil, der uns im Laufe des Lebens zwangsläufig trifft, zu Schmerz. Ob wir ihm allerdings einen zweiten Pfeil, der uns Leid bringt, hinterherschicken, liegt in unserer Hand. Schmerz ist unvermeidbar, Leid nicht. Hierfür ein Bewusstsein zu entwickeln, ist Herzstück der Achtsamkeitspraxis.</p>



<div class="wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-d1mq8ko" data-block-id="d1mq8ko"><style>.stk-d1mq8ko .stk-img-wrapper{height:490px !important;--stk-gradient-overlay:0.1 !important;}.stk-d1mq8ko .stk-img-wrapper::after{background-color:#000000 !important;}:where(.stk-hover-parent:hover,  .stk-hover-parent.stk--is-hovered) .stk-d1mq8ko .stk-img-wrapper{--stk-gradient-overlay:0.4 !important;}@media screen and (max-width:999px){.stk-d1mq8ko .stk-img-wrapper{height:400px !important;}}</style><figure><span class="stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch"><img loading="lazy" decoding="async" class="stk-img wp-image-22144" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2355047143.jpg" width="1200" height="800" alt="Eine Frau mit Schmerzen liegt und guckt " srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2355047143.jpg 1200w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2355047143-300x200.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2355047143-1024x683.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2355047143-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></span></figure></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-h9tp5jn" data-block-id="h9tp5jn"><style>.stk-h9tp5jn {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-gcpcqaj" id="mbsr-bei-schmerzen-forschungsergebnisse" data-block-id="gcpcqaj"><h5 class="stk-block-heading__text">MBSR bei Schmerzen: Forschungsergebnisse</h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-2kbk9xn" data-block-id="2kbk9xn"><p class="stk-block-text__text">Jon Kabat-Zinn geht in seinem Buch „<a href="https://www.buecher.de/artikel/buch/gesund-durch-meditation/32393070/wea/1192068?gad_source=1&amp;gclid=Cj0KCQjwhr6_BhD4ARIsAH1YdjB9ADqNtpwXkNNbXzhOeqBVHJtj5M-q19lZ75K9tw4TKWmoVzGzecIaAsn0EALw_wcB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesund durch Meditation</a>“ detailliert auf einige Forschungsarbeiten zu MBSR bei Schmerzen ein, so etwa zwei Studien der University of Wisconsin: Bei der ersten Untersuchung [1] versetzten die Wissenschaftler den Teilnehmern – einer kleinen Gruppe von langjährig Meditierenden und einer Kontrollgruppe – einen typischen Schmerzreiz (üblicherweise ist dies ein Hitze- oder Kältereiz). Es zeigte sich, dass die neun Probanden mit Meditationserfahrung erheblich weniger Unbehagen empfanden als die der zehnköpfigen Vergleichsgruppe. Bei der zweiten Studie aus Wisconsin [2] wollten die Forscher dann wissen, welche Hirnaktivität in Zusammenhang mit diesem Erleben steht. Es kam zu einer ähnlichen Versuchsaufstellung und zu dem Ergebnis, dass „offenbar die Probanden aus der Gruppe der Meditierenden eher in der Lage waren, während der Tests im gegenwärtigen Augenblick zu bleiben“, so Kabat-Zinn. Damit vermieden sie eine furchtsame Erwartungshaltung und „damit fiel auch die Reaktion auf den Schmerzreiz geringer aus“.</p></div>



<p>In einer weiteren Studie [3], die an der Université de Montréal entstand, wurden 17 langjährig Zen-Meditierende und 18 Kontrollpersonen gegenübergestellt. Hier zeigte sich, dass bei den Probanden mit Meditationserfahrung sowohl das erlebte Unbehagen als auch die Schmerzintensität reduziert ausfielen. Außerdem wiesen Hirnregionen, die mit dem Schmerzerleben in Verbindung stehen, ein erhöhtes Gewebsvolumen auf.</p>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-jrd2fcq" data-block-id="jrd2fcq"><style>.stk-jrd2fcq {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-rhw9m0b" id="fazit-differenzierte-schmerzerfahrung-reduziert-leidensdruck" data-block-id="rhw9m0b"><h5 class="stk-block-heading__text">Fazit: Differenzierte Schmerzerfahrung reduziert Leidensdruck </h5></div>



<p>Da auch das Forscherteam um Kabat-Zinn in den 1980-er Jahren verschiedene Studien [4] mit Schmerzpatienten durchführte, immerhin nahmen Tausende in seiner Klinik am MBSR-Programm teil, kommt er zu dem Schluss, „dass bei der Schmerzerfahrung verschiedene Dimensionen beteiligt sind&nbsp;– die sensorische, emotionale und kognitive&nbsp;–, von denen jede auf ihre Weise zu dem Leidensdruck beiträgt.“ Wer sich beim Lesen dieser Aussage das oben beschriebene Gleichnis von den zwei Pfeilen in Erinnerung ruft, wird es in jedem Wort durchschimmern sehen. „Wenn es uns gelingt“, bilanziert der Autor weiter, „zwischen diesen verschiedenen Komponenten der Gesamterfahrung <em>Schmerz</em> zu differenzieren, wie wir es in der MBSR-Praxis lernen, dann können wir auch den Leidensdruck, der auf uns lastet, erheblich verringern.“</p>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-89z4aec" data-block-id="89z4aec"><style>.stk-89z4aec {height:30px !important;}</style></div>



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<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-5d2c7f2" data-v="4" data-block-id="5d2c7f2"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-5d2c7f2-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-5d2c7f2-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-call-to-action stk-block-call-to-action stk-block stk-1e70443 is-style-horizontal" data-v="2" data-block-id="1e70443"><style>.stk-1e70443 {border-style:dotted !important;border-color:var(--theme-palette-color-4, #0a0500) !important;border-top-width:0px !important;border-right-width:0px !important;border-bottom-width:0px !important;border-left-width:0px !important;max-width:772px !important;min-width:auto !important;}.stk-1e70443-container{box-shadow:7px 5px 30px #48497927 !important;}</style><div class="stk-block-call-to-action__content stk-content-align stk-1e70443-column stk-container stk-1e70443-container stk-hover-parent"><div class="has-text-align-center stk--block-horizontal-flex stk-block-content stk-inner-blocks stk-1e70443-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-heading alignwide stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-c0xtwg5" id="noch-mehr-mbsr-a-href-https-creators-spotify-com-pod-profile-pia-792-episodes-39-schmerzen-e-2-uot-2-h-target-blank-rel-noreferrer-noopener-podcast-tipp-a" data-block-id="c0xtwg5"><style>.stk-c0xtwg5 {min-height:0px !important;align-items:flex-start !important;padding-top:0px !important;padding-right:0px !important;padding-bottom:0px !important;padding-left:0px !important;margin-right:auto !important;margin-left:0px !important;display:flex !important;}</style><h5 class="stk-block-heading__text">Noch mehr MBSR: <a href="https://creators.spotify.com/pod/profile/pia792/episodes/39--Schmerzen-e2uot2h" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Podcast-Tipp</a></h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-afjcecz" data-block-id="afjcecz"><style>@media screen and (max-width:689px){.stk-afjcecz {min-height:4px !important;max-width:1500px !important;min-width:auto !important;padding-top:0px !important;padding-right:0px !important;padding-bottom:0px !important;padding-left:0px !important;margin-right:auto !important;margin-left:0px !important;}}</style><p class="stk-block-text__text">Wer sich weiter zu MBSR bei Schmerzen schlau machen möchte, kann bei Dr. Boris Bornemann, Diplom-Psychologe und MBSR-Lehrer, reinhören.</p></div>



<div class="wp-block-stackable-button-group stk-block-button-group stk-block stk-88eb209" data-block-id="88eb209"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-button-group">
<div class="wp-block-stackable-icon-button stk-block-icon-button stk-block stk-qd7bicb" data-block-id="qd7bicb"><style>.stk-qd7bicb {align-items:flex-end !important;display:flex !important;}.stk-qd7bicb .stk-button{background:var(--theme-palette-color-1, #ffcd05) !important;}</style><a class="stk-link stk-button stk--hover-effect-darken" href="https://creators.spotify.com/pod/profile/pia792/episodes/39--Schmerzen-e2uot2h" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path d="M192 0C139 0 96 43 96 96V256c0 53 43 96 96 96s96-43 96-96V96c0-53-43-96-96-96zM64 216c0-13.3-10.7-24-24-24s-24 10.7-24 24v40c0 89.1 66.2 162.7 152 174.4V464H120c-13.3 0-24 10.7-24 24s10.7 24 24 24h72 72c13.3 0 24-10.7 24-24s-10.7-24-24-24H216V430.4c85.8-11.7 152-85.3 152-174.4V216c0-13.3-10.7-24-24-24s-24 10.7-24 24v40c0 70.7-57.3 128-128 128s-128-57.3-128-128V216z"></path></svg></div></span></a></div>
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<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-p38lqy3" data-block-id="p38lqy3"><p class="stk-block-text__text has-text-align-right"><span style="color: var(--theme-palette-color-14, #9ea09d);" class="stk-highlight"><a href="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/04/MBSR-bei-Schmerzen-Fussnoten-zum-Artikel.pdf"><em>MBSR bei Schmerzen: Fußnoten zu den erwähnten Studien</em></a></span></p></div>



<p></p>
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		<title>Achtsamkeit &#8211; eine 2.500 Jahre alte Lebensweisheit</title>
		<link>https://meditation-und-mbsr.de/achtsamkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Rubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 16:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[MBSR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Achtsamkeit ist populär geworden. Fragt man Zukunftsforscher, sprechen sie von einem Mega-Trend. Es kann einem dieser Tage ganz schwindelig werden bei all dem, was oder wer alles so achtsam ist. Aber was bedeutet Achtsamkeit eigentlich? So etwas wie Aufmerksamkeit vielleicht? Oder Gewissenhaftigkeit? Muss man, um achtsam zu sein, vor allem langsam sein, besonders präzise [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Achtsamkeit ist populär geworden. Fragt man Zukunftsforscher, sprechen sie von einem Mega-Trend. Es kann einem dieser Tage ganz schwindelig werden bei all dem, was oder wer alles so achtsam ist. Aber was bedeutet Achtsamkeit eigentlich? So etwas wie Aufmerksamkeit vielleicht? Oder Gewissenhaftigkeit? Muss man, um achtsam zu sein, vor allem langsam sein, besonders präzise oder auch politisch korrekt? Einblicke in eine 2.500 Jahre alte Welt.  </strong></p>



<div class="wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-98c86cb" data-block-id="98c86cb"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-98c86cb-column">
<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-kc65hlj" data-v="4" data-block-id="kc65hlj"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-kc65hlj-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-kc65hlj-inner-blocks"></div></div></div>
</div></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-s9ofbnm" id="der-fernostliche-ursprung-der-achtsamkeit" data-block-id="s9ofbnm"><h5 class="stk-block-heading__text">Der fernöstliche Ursprung der Achtsamkeit</h5></div>



<p>Achtsamkeit bezeichnet einen Geistes- oder Bewusstseinszustand und begründet sich historisch auf dem Begriff <em>sati</em>. Das Wort stammt aus der altindischen Sprache Pali und ist heute mit <em>Geistesgegenwart</em> zu übersetzen, ursprünglich besaß er jedoch eine Doppelbedeutung: <em>erinnern</em> und <em>im Geiste halten</em>. Pali ist auch die Sprache, in der die buddhistische Lehre, der<em> Pali-Kanon,</em> in den ersten Jahrhunderten nach Buddhas Tod niedergeschrieben wurde. </p>



<p>Herzstück des Pali-Kanon ist der <em>Achtfache Pfad</em>, denn er führt zur Befreiung vom Leid durch den erwachten Geist. Die <em>Rechte Achtsamkeit </em>(Sammā-sati) spielt dabei eine entscheidende Rolle. So antworte Buddha auf die Frage <em>Was ist rechte Geistesgegenwart?</em> Folgendes: </p>



<p><em>Hier verweilt ein Mönch in Betrachtung des Körpers im Körper, eifrig, wissensklar und achtsam, frei von Begehren und Sorgen hinsichtlich der Welt. Er verweilt in der Betrachtung der Gefühlstönungen in den Gefühlstönungen &#8230; er verweilt in der Betrachtung der Gemütszustände in den Gemütszuständen &#8230; er verweilt in der Betrachtung der Geistesinhalte in den Geistesinhalten, e<em>ifrig, wissensklar und achtsam, frei von Begehren und Sorgen hinsichtlich der Welt. </em>  </em></p>



<p>Vermutlich wurde sati in diesen Zeilen erstmals schriftlich festgehalten, damit ist die Achtsamkeit rund  2.500 Jahre alt und entstammt der buddhistischen Lehre und Meditationspraxis.  </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="520" height="520" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772.jpg" alt="Minimalistische ostasiatische Kunst" class="wp-image-22549" style="width:150px;height:150px" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772.jpg 520w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772-300x300.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-style-default has-border-color has-palette-color-11-border-color has-palette-color-4-color has-text-color has-link-color wp-elements-259936ebff6bf757acb8e74147e8d585 is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„<em>Der Zimmermann bearbeitet das Holz. Der Schütze krümmt den Bogen. Der Weise formt sich selbst</em>.“</p>
<cite>– Buddha</cite></blockquote>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-651wxst" id="achtsamkeit-im-wissenschaftlichen-westen" data-block-id="651wxst"><h5 class="stk-block-heading__text">Achtsamkeit im wissenschaftlichen Westen</h5></div>



<p>Wissenschaftlich betrachtet, existieren heute unterschiedliche Definitionen von Achtsamkeit (Mindfulness). Den großen Achtsamkeitstrend, den wir heute sehen, begründete der Molekularbiologe Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn als er in den 1970-er Jahren das <a href="https://meditation-und-mbsr.de/mbsr">MBSR-Programm</a> (Mindfulness-Based Stress Reduction) in den USA entwickelte. Er definiert den Begriff wie folgt: <em>Achtsamkeit bedeutet, seine Aufmerksamkeit mit Absicht und ohne Wertung auf den gegenwärtigen Moment zu richten.</em></p>



<p>Jeder von uns besitzt eine natürliche Begabung zur Aufmerksamkeit. Damit aus ihr aber Achtsamkeit wird, braucht es nach Kabat-Zinns Definition noch drei weitere Aspekte:</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-nczlofr" id="strong-1-aspekt-mit-absicht-strong" data-block-id="nczlofr"><h6 class="stk-block-heading__text"><strong>1. Aspekt: Mit Absicht</strong></h6></div>



<p>Wenn wir achtsam sind, können wir unsere Aufmerksamkeit bewusst lenken. Wir können sie, wie das Licht eines Scheinwerfers, auf einen einzelnen Punkt fokussieren oder auf den ganzen Raum ausweiten. Unsere Achtsamkeit kann sich nach außen oder nach innen richten. Im MBSR üben wir dieses ganz bewusste Ausgerichtet-sein in verschiedenen Formen, etwa in der <a href="https://meditation-und-mbsr.de/atemmeditation">Meditation auf den eigenen Atem</a>. Mithilfe der Meditation lässt sich Achtsamkeit wie ein Muskel trainieren &#8211; und der zerstreute Geist erfährt Sammlung.</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-gsbfzhq" id="strong-2-aspekt-ohne-wertung-strong" data-block-id="gsbfzhq"><h6 class="stk-block-heading__text"><strong>2. Aspekt: Ohne Wertung</strong></h6></div>



<p>Die akzeptierende Haltung, die wir bei der Achtsamkeitsübung im MBSR einnehmen, ist mit der eines Naturforschers vergleichbar: Unvoreingenommen, aber voller Interesse und Hingabe beobachtet er sein Forschungsobjekt. Ganz gleich, wie es sich gerade zeigt. Ohne Urteil.</p>



<p>Natürlich werden wir als Menschen immer den Impuls verspüren, bewerten zu wollen – und im Alltäglichen müssen wir das auch. Was wir beim Achtsam-sein aber lernen, ist auch unser eigenes reflexartiges Bewerten zu betrachten, es überhaupt zu registrieren. Wir können unsere Gedanken und Werturteile wie unseren Atem beobachten &#8211; und auch das, was sie mit uns und unserem Leben machen. </p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-pqgp16y" id="strong-3-aspekt-im-gegenwartigen-moment-strong" data-block-id="pqgp16y"><h6 class="stk-block-heading__text"><strong>3. Aspekt: Im gegenwärtigen Moment</strong></h6></div>



<p>In vielen religiösen oder philosophischen Traditionen wird gelehrt, dass Glück und Zufriedenheit nur im gegenwärtigen Augenblick erlebt werden können. Heute ist es fast schon eine Binsenweisheit, dass unser Leben, unsere Lebendigkeit nur im <em>Hier und Jetzt </em>stattfindet. Denn die Vergangenheit ist nur eine Erinnerung, die Zukunft nicht mehr als eine Idee – sie sind Gedanken. Gedanken, die unseren Geist bevölkern und nicht selten völlig für sich einnehmen. Das Leben passiert derweil und läuft unbemerkt an uns vorbei. Achtsamkeit ist also die Fahrkarte ins Jetzt &#8211; und so wird aus einer Binsenweisheit eine  gelebte, ganz persönliche Erfahrung. Achtsamkeit hilft uns <em>an-wesend</em> sein – im Körper, im <em>Er-leben</em>. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="520" height="520" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772.jpg" alt="Signet mit Bergen" class="wp-image-22549" style="width:150px;height:150px" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772.jpg 520w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772-300x300.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_563658772-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large has-border-color has-palette-color-11-border-color is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Achtsamkeit ist das nicht wertende Gewahrsein jeden Augenblicks.“</p>
<cite>– Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn</cite></blockquote>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-vucevtb" id="strong-wozu-dient-achtsamkeit-strong" data-block-id="vucevtb"><h5 class="stk-block-heading__text"><strong>Wozu dient Achtsamkeit?</strong> </h5></div>



<p>Achtsamkeit hilft, den Autopiloten auszuschalten. Denn wir alle lassen uns leicht von unseren Plänen oder Stimmungen, Sorgen und Grübeleien davontragen. Achtsamkeit besitzt die Kraft, uns aus unseren eingefahrenen Denk- und Reaktionsmustern herauszuholen. Auf dieser Grundlage eröffnet sie uns ganz neue Sichtweisen und damit auch Wahlmöglichkeiten. Es geht bei der Achtsamkeit also um nicht weniger als um Selbstbestimmtheit und freie, ganz bewusste Lebensgestaltung. </p>



<p>Darüber hinaus kann die Übung der Achtsamkeit &#8211; zu der eine formelle Meditationspraxis, aber auch eine informelle Alltagspraxis gehört &#8211; in den stabilen Geisteszustand des <em>Achtsam-Seins</em> übergehen und damit ins offenen Gewahrseins (Awareness) und damit in eine spirituelle Erfahrung.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-stackable-call-to-action stk-block-call-to-action stk-block stk-j4le8jq is-style-horizontal" data-v="2" data-block-id="j4le8jq"><style>.stk-j4le8jq {border-style:dotted !important;border-color:var(--theme-palette-color-4, #0a0500) !important;border-top-width:0px !important;border-right-width:0px !important;border-bottom-width:0px !important;border-left-width:0px !important;max-width:772px !important;min-width:auto !important;}.stk-j4le8jq-container{box-shadow:7px 5px 30px #48497927 !important;}</style><div class="stk-block-call-to-action__content stk-content-align stk-j4le8jq-column stk-container stk-j4le8jq-container stk-hover-parent"><div class="has-text-align-center stk--block-horizontal-flex stk-block-content stk-inner-blocks stk-j4le8jq-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-heading alignwide stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-zws8ph0" id="noch-mehr-achtsames-a-href-https-www-br-de-mediathek-podcast-radiowissen-hier-und-jetzt-im-fokus-der-achtsamkeit-1845851-target-blank-rel-noreferrer-noopener-podcast-tipp-a" data-block-id="zws8ph0"><style>.stk-zws8ph0 {min-height:0px !important;align-items:flex-start !important;padding-top:0px !important;padding-right:0px !important;padding-bottom:0px !important;padding-left:0px !important;margin-right:auto !important;margin-left:0px !important;display:flex !important;}</style><h5 class="stk-block-heading__text">Noch mehr Achtsames: <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/hier-und-jetzt-im-fokus-der-achtsamkeit/1845851" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Podcast-Tipp</a></h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-k2dvv6f" data-block-id="k2dvv6f"><style>@media screen and (max-width:689px){.stk-k2dvv6f {min-height:4px !important;max-width:1500px !important;min-width:auto !important;padding-top:0px !important;padding-right:0px !important;padding-bottom:0px !important;padding-left:0px !important;margin-right:auto !important;margin-left:0px !important;}}</style><p class="stk-block-text__text">Die Sendung <em>Radiowissen</em> (BR) hat einen hörenswerten Beitrag zum Thema Achtsamkeit produziert. Hier lässt sich die Folge nachhören. </p></div>



<div class="wp-block-stackable-button-group stk-block-button-group stk-block stk-6pjksvy" data-block-id="6pjksvy"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-button-group">
<div class="wp-block-stackable-icon-button stk-block-icon-button stk-block stk-yqnyx8m" data-block-id="yqnyx8m"><style>.stk-yqnyx8m {align-items:flex-end !important;display:flex !important;}.stk-yqnyx8m .stk-button{background:var(--theme-palette-color-1, #ffcd05) !important;}</style><a class="stk-link stk-button stk--hover-effect-darken" href="https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/hier-und-jetzt-im-fokus-der-achtsamkeit/1845851" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 384 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path d="M192 0C139 0 96 43 96 96V256c0 53 43 96 96 96s96-43 96-96V96c0-53-43-96-96-96zM64 216c0-13.3-10.7-24-24-24s-24 10.7-24 24v40c0 89.1 66.2 162.7 152 174.4V464H120c-13.3 0-24 10.7-24 24s10.7 24 24 24h72 72c13.3 0 24-10.7 24-24s-10.7-24-24-24H216V430.4c85.8-11.7 152-85.3 152-174.4V216c0-13.3-10.7-24-24-24s-24 10.7-24 24v40c0 70.7-57.3 128-128 128s-128-57.3-128-128V216z"></path></svg></div></span></a></div>
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		<title>Raus da! Stress und seine typischen Symptome</title>
		<link>https://meditation-und-mbsr.de/stress-symptom/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Rubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 09:09:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MBSR]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stress gehört zum Leben. Doch wenn er zur Dauerbelastung wird, hinterlässt er Spuren: körperlich, emotional und mental. Ein erstes, typisches Stress-Symptom sind Verspannungen, ebenso Schlafstörungen, innere Unruhe oder ein andauerndes Gefühl der Überforderung. Dabei ist Stresserleben keinesfalls als eine persönliche Schwäche zu werten, sondern als eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf Herausforderungen, die uns im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Stress gehört zum Leben. Doch wenn er zur Dauerbelastung wird, hinterlässt er Spuren: körperlich, emotional und mental. Ein erstes, typisches Stress-Symptom sind Verspannungen, ebenso Schlafstörungen, innere Unruhe oder ein andauerndes Gefühl der Überforderung. Dabei ist Stresserleben keinesfalls als eine persönliche Schwäche zu werten, sondern als eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf Herausforderungen, die uns im Leben begegnen. Wer ein Stress-Symptom schlichtweg als ein solches erkennen kann, geht bereits einen wertvollen Schritt hin zu mehr Ruhe und Lebensqualität.</strong></p>



<nav class="wp-block-stackable-table-of-contents stk-block-table-of-contents stk-block stk-jfkozog" data-block-id="jfkozog"><p class="stk-table-of-contents__title">Die Themen des Artikels  </p><ul class="stk-table-of-contents__table"><li><a href="#was-ist-stress-distress-und-eustress">Was ist Stress? Distress und Eustress</a></li><li><a href="#drei-stressreaktionen-fight-flight-freeze">Drei Stressreaktionen: Fight, Flight, Freeze</a></li><li><a href="#stress-symptome-korper-geist-und-seele">Stress-Symptome: Körper, Geist und Seele  </a></li><li><a href="#wie-zeigt-sich-chronischer-stress">Wie zeigt sich chronischer Stress? </a></li><li><a href="#ein-sozialer-reflex-internalisieren">Ein sozialer Reflex: Internalisieren  </a></li><li><a href="#impulsive-reaktionsmuster-und-ungesunde-bewaltigungsstrategien">Impulsive Reaktionsmuster und ungesunde Bewältigungsstrategien </a></li></ul></nav>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-ckiof02" data-block-id="ckiof02"><style>.stk-ckiof02 {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-drwe8a6" id="was-ist-stress-distress-und-eustress" data-block-id="drwe8a6"><h5 class="stk-block-heading__text">Was ist Stress? Distress und Eustress</h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-pegmig8" data-block-id="pegmig8"><p class="stk-block-text__text">Das Wort <em>Stress</em> stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Druck, Anspannung oder Belastung. Es geht zurück auf das lateinische Wort <em>stringere</em>, was ziehen, anspannen oder zusammenpressen meint. Zu Beginn, im 19. Jahrhundert, wurde der Begriff in der Materialkunde und der Physik verwendet. Er diente dazu, äußere Kräfte zu beschreiben, die mechanisch auf ein Objekt einwirken oder es verformen. In den 1930-er Jahren fand er durch den kanadischen Mediziner <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Selye" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hans Selye</a>, dem Vater der Stressforschung, Einlass in die Psychologie. Für ihn war Stress eine Anpassungsreaktion des Menschen auf äußere Reize. Interessanterweise unterschied Selye bereits zwischen Arten von Stress: </p></div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Distress: negativer Stress, den wir als Überforderungen erleben</li>



<li>Eustress: positiver Stress, den wir als herausfordernd, aber auch als motivierend empfinden</li>
</ul>



<p>Wie auch immer wir Stress wahrnehmen, er gehört zu jedem Leben dazu. Ohne Stress, keine Entwicklung: Führerscheinprüfung, der Umzug in eine unbekannte Stadt, der neue Job, das erste Date, die Geburt des Kindes, die Präsentation des eigenen Businessplans, die Rede vor großem Publikum. Kein Entwicklungsschritt, kein Wachstum ohne Stress statt. Auch wenn wir meistens Distress meinen, wenn wir von Stress sprechen, wirkt es doch heilsam, sich hin und wieder seiner guten Eigenschaften bewusst zu werden: Positiver Stress spornt an und motiviert, er lässt uns lebendig aufblühen und über uns hinauswachsen.</p>



<div class="wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-u15vl4q" data-block-id="u15vl4q"><style>.stk-u15vl4q .stk-img-wrapper{height:490px !important;--stk-gradient-overlay:0.1 !important;}.stk-u15vl4q .stk-img-wrapper::after{background-color:#000000 !important;}:where(.stk-hover-parent:hover,  .stk-hover-parent.stk--is-hovered) .stk-u15vl4q .stk-img-wrapper{--stk-gradient-overlay:0.4 !important;}@media screen and (max-width:999px){.stk-u15vl4q .stk-img-wrapper{height:400px !important;}}@media screen and (max-width:689px){.stk-u15vl4q .stk-img-wrapper img{object-position:75% 34% !important;}}</style><figure><span class="stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch"><img loading="lazy" decoding="async" class="stk-img wp-image-22988" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1117902230.jpg" width="1519" height="800" alt="Ein Vortrag vor Publikum: Motivation gilt als positives Stress Symptom" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1117902230.jpg 1519w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1117902230-300x158.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1117902230-1024x539.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1117902230-768x404.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1519px) 100vw, 1519px" /></span></figure></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-ih3xrko" data-block-id="ih3xrko"><style>.stk-ih3xrko {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-sylejbz" id="drei-stressreaktionen-fight-flight-freeze" data-block-id="sylejbz"><h5 class="stk-block-heading__text">Drei Stressreaktionen: Fight, Flight, Freeze</h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-bijshnx" data-block-id="bijshnx"><p class="stk-block-text__text">Aber wie gehen wir damit um, wenn wir negativen Stress (Distress) erleben? Wenn wir uns von einer oder mehreren gleichzeitig oder rasch hintereinander stattfindenden Herausforderungen überfordert fühlen? Der erste Schritt ist: raus aus dem Funktionsmodus, rein in die Bewusstheit. „Wenn wir den bewussten und intelligenten Umgang mit Stress erlernen, sind wir in der Lage, ihn weitgehend zu regulieren und sein Ausmaß in Grenzen zu halten“, schreibt Jon Kabat-Zinn, der Begründer des <a href="https://meditation-und-mbsr.de/mbsr/">MBSR-Stressreduktionsprogramms</a> in seinem Buch <em><a href="https://www.buecher.de/artikel/buch/gesund-durch-meditation/32393070/wea/1192068?gad_source=1&amp;gclid=Cj0KCQjwhr6_BhD4ARIsAH1YdjB9ADqNtpwXkNNbXzhOeqBVHJtj5M-q19lZ75K9tw4TKWmoVzGzecIaAsn0EALw_wcB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesund durch Meditation</a></em> (2013, O. W. Bath Verlag). „Wir können lernen, mit Veränderungen, Problemen und Stress überhaupt besser fertig zu werden. Doch dazu müssen wir zunächst einmal erkennen, wann wir unter Stress stehen.“</p></div>



<p>Also, wann stehen wir unter Stress? Das verraten uns unsere Stressreaktionen. Sie sind Teil eines uralten biologischen Erbes: Fühlen wir uns unter Druck gesetzt oder bedroht, setzt in Sekundenschnelle eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion ein: <em>Fight</em> oder <em>Flight. </em>Sind Flucht oder Kampf aussichtslos, greift der Totstellreflex, das  innere Erstarren, <em>Freeze</em>. Dabei spielt es für uns kaum eine Rolle, ob es sich um eine tatsächliche Lebensbedrohung handelt, etwa eine riskante Situation im Straßenverkehr. Auch eine abstrakte Gefahr, die unseren gesellschaftlichen Status oder unser Selbstbild angreift, reicht aus. Denn nichts wirkt auf uns Sozialwesen so stark wie sozialer Stress. Dazu gehören: Erniedrigung, Demütigung, Benachteiligung, Ausgrenzung, verbunden mit Gefühlen von Scham und Schuld.</p>



<div class="wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-sk818v9" data-block-id="sk818v9"><style>.stk-sk818v9 .stk-img-wrapper{height:490px !important;--stk-gradient-overlay:0.1 !important;}.stk-sk818v9 .stk-img-wrapper::after{background-color:#000000 !important;}:where(.stk-hover-parent:hover,  .stk-hover-parent.stk--is-hovered) .stk-sk818v9 .stk-img-wrapper{--stk-gradient-overlay:0.4 !important;}@media screen and (max-width:999px){.stk-sk818v9 .stk-img-wrapper{height:400px !important;}}</style><figure><span class="stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch"><img loading="lazy" decoding="async" class="stk-img wp-image-22220" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2415668457.jpg" width="1200" height="796" alt="Eine Frau starrt unbewegt aus dem Fenster: Niedergeschlagenheit ist ein Stress Symptom" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2415668457.jpg 1200w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2415668457-300x199.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2415668457-1024x679.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2415668457-768x509.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></span></figure></div>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-y5xa5z1" data-block-id="y5xa5z1"><style>.stk-y5xa5z1 {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-4jxfrod" id="stress-symptome-korper-geist-und-seele" data-block-id="4jxfrod"><h5 class="stk-block-heading__text">Stress-Symptome: Körper, Geist und Seele  </h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-8g5zva0" data-block-id="8g5zva0"><p class="stk-block-text__text">Fühlen wir uns angegriffen, empfinden wir Gefühle von </p></div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wut, Aggression und starken Ärger (Fight) </li>



<li>Angst und Panik (Flight)</li>



<li>Hilflosigkeit, Ohnmacht (Freeze)</li>
</ul>



<p>Der Körper &#8211; speziell Kiefer, Hände, Schulter und Stirn &#8211; spannt sich an. Im Gehirn und Nervensystem kommt es zu einer Reihe neuronaler Entladungen, Stresshormone werden ausgeschüttet, von denen Adrenalin und Cortisol die bekanntesten sind. Die Pulsfrequenz steigt, der Blutdruck, die Pumpleistung des Herzens erhöht sich auf das Vier- bis Fünffache. Energie schießt in die Arm- und Beinmuskulatur, macht sie einsatzbereit für Flucht oder Kampf. </p>



<p>Das ausgesprochen komplexe körperliche wie emotionale Stressgeschehen beansprucht das komplette vegetative Nervensystem (Sympathikus/Parasympathikus). Seine Steuerzentrale liegt im Hirn beim Hypothalamus, der unmittelbar mit dem limbischen System mit der Amygdala verbunden ist. Diese Hirnregion, das <em>Reptiliengehirn</em>, war schon bei sehr frühen Wirbeltieren vorhanden. Es ist ein blitzschneller Überlebenskünstler und evolutionär sehr viel älter als der präfrontale Kortex, der für das eher langsame verstandesgemäße Denken, rationales Planen und Kreativität zuständig ist.</p>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-usvbz60" data-block-id="usvbz60"><style>.stk-usvbz60 {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-ckoq8qn" id="wie-zeigt-sich-chronischer-stress" data-block-id="ckoq8qn"><h5 class="stk-block-heading__text">Wie zeigt sich chronischer Stress? </h5></div>



<p>Befinden wir uns in einem chronisch gestressten, überreizten Zustand, kann dies dazu führen, dass der Muskeltonus nicht mehr loslässt und sich einzelne Körperpartien schmerzhaft verhärten. Verspannungen sind ein typisches, frühzeitiges Stress-Symptom. Der Parasympathikus, die beruhigende Bremse des vegetativen Nervensystems, greift nicht mehr. Der Körper lässt nicht mehr los. Kombiniert mit erhöhten Cortisolwerten raubt uns das den Schlaf, was uns am nächsten Tag noch anfälliger für Stress macht. Stress zu erleben ist anstrengend und zehrt in jeder Hinsicht an unseren Ressourcen. „Es gibt zunehmend Belege dafür, dass die Dauererregung des sympathischen Nervensystems zu einer nachhaltigen Störung des Organismus führt“, erklärt Jon Kabat-Zinn. „Damit verbunden sind körperliche Symptome wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, entzündungsbedingte Verdauungsbeschwerden, chronische Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Schlafstörungen und auf seelischer Ebene anhaltende Beklemmungsgefühle oder Depressionen.&#8220;</p>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-90q3ajg" data-block-id="90q3ajg"><style>.stk-90q3ajg {height:30px !important;}</style></div>



<p>Bei dauerhafter Stressbelastung kann sich die Amygdala, der sogenannte Mandelkern, sichtbar vergrößern. Das wiederum wirkt sich auf unsere emotionale Grundkonstitution auswirkt, auf vermehrtes Angst-, Panik- und damit auch wieder Stresserleben. Zudem verengt sich unser Blickfeld, im Kampf-oder-Flucht-Reaktion sehen wir allein <em>die Gefahr</em> und nicht mehr all das Schöne und Gute in unserem Leben. Der präfrontale Kortex, das logische und vernünftige Denken, ist jetzt genauso ausgeschaltet wie die kreative Problemlösung und der Weitblick. Wir verlieren das Gefühl für das große Ganze, das Vertrauen ins Leben und in uns als handlungsfähigen Akteur.</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-l2agra0" id="ein-sozialer-reflex-internalisieren" data-block-id="l2agra0"><h5 class="stk-block-heading__text">Ein sozialer Reflex: Internalisieren  </h5></div>



<p>Obwohl wir uns in unserem zivilisierten, sicheren Alltag eher selten lebensgefährlichen Situationen &#8211; wie einem hungrigen Fressfeind &#8211; ausgesetzt sehen, sind wir jederzeit bereit, in den Kampf-oder-Flucht-Modus zu wechseln. Bei Licht betrachtet, ist das durchaus erstaunlich und lässt sich nur durch unser biologisches Erbe erklären. Damit es anspringt, genügt es, dass wir im entferntesten Sinne unserer Sicherheit, unserer Autonomie oder unseren Selbstwert – und sei dies auch nur in Gedanken – angetastet sehen. Auch unerwartete, bei näherem Hinsehen triviale Hindernisse, die uns von unserem Ziel, unserem Zeit- oder Tagesplan abbringen, reichen aus, damit wir uns in den Überlebenskampf werfen.</p>



<p>Womit wir allerdings auf ein Problem stoßen: Handgreifliche und streitsüchtige Verhaltensweisen sind in unserer modernen Gesellschaft ebenso wenig akzeptabel wie schreiend davon zu laufen oder sich ehrerbietig zu unterwerfen. Was also bleibt? Wir internalisieren. Wie unterdrücken Ärger und Wut, Angst und Hilflosigkeit. Konnten sich unsere Vorfahren in Kampf oder Flucht verausgaben, um danach in eine körperlich erschöpfte Erholung zu sinken, verbleiben die unter Hochdruck bereitgestellten Energien heute in unserem System stecken: Der Körper ist von Stresshormonen überflutet, der Geist aufgewühlt, Gedanken und Gefühle kreisen umeinander. Unter diesen Umständen bleibt der präfrontale Kortex abgeschaltet. Geistige Klarheit und Intelligenz, ein offenes Herz und Zuversicht? Unter diesen Umständen kaum möglich.</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-1524mcu" id="impulsive-reaktionsmuster-und-ungesunde-bewaltigungsstrategien" data-block-id="1524mcu"><h5 class="stk-block-heading__text">Impulsive Reaktionsmuster und ungesunde Bewältigungsstrategien </h5></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-y3da9k0" data-block-id="y3da9k0"><p class="stk-block-text__text">Grundsätzlich unterscheiden wir chronische Stressoren, die über einen längeren Zeitraum auf uns wirken, und akute. Zu Letzteren zählen der Alltagsstreit in der Partnerschaft, die Prüfungsvorbereitung auf den letzten Drücker, aber auch der Verlust des Arbeitsplatzes oder der Tod eines nahestehenden Menschen. Setzen in diesen Stresssituationen, die in jedem Leben stattfinden, keine geeigneten Bewältigungsstrategien ein, sondern unbewusste, oftmals impulsive Reaktionsmuster, können aus ihnen chronische Stressoren werden.</p></div>



<p>Auf die Liste der ungeeigneten, letztlich ungesunden Umgangsformen mit Stress, zählen unaufhörliche Grübeleien und Sorgen, Arbeitswut und Hyperaktivität. Aber auch Schönfärberei, das nicht Anerkennen der herausfordernden Situation ist ein typisches Stress-Symptom. Wer weniger bei sich selbst nach einer <em>Lösung</em> sucht, sondern eher im Außen, greift zu Nervennahrung oder Alkohol, was kurzzeitig für Entspannung sorgt, so wie Sex, Medikamente, Drogen und Stimulanzien aller Art. Je nach Disposition wirken sie auf uns ebenso destruktiv und zersetzend wie das fortwährende Gefühl der Überforderung, der Hoffnungs- und Hilflosigkeit. Sie gelten als Vorboten der Depression und des Nervenzusammenbruchs.</p>



<p>„Für viele Menschen stellt die beschriebene Spirale – Stressauslöser, Stressreaktion, Internalisierung, unzweckmäßige Bewältigungsversuche, daraus folgend neue Auslöser von Stress, zusätzliche Stressreaktionen, akute Überlastung mit schlimmstenfalls tödlichem Ausgang – die normale Art zu leben dar“, fasst Jon Kabat-Zinn zusammen. „Solange man in diesem Teufelskreis steckt, scheint er der selbstverständliche Lauf der Dinge zu sein, zu dem es keine Alternative gibt.“ Das Erkennen, dass genau diese Annahme nicht stimmt, ist der erste Schritt aus der Stressspirale heraus.</p>



<div class="wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-nvc85r7" data-block-id="nvc85r7"><style>.stk-nvc85r7 {height:30px !important;}</style></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-pj2nxcu" data-block-id="pj2nxcu"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-pj2nxcu-column">
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<div class="wp-block-stackable-button stk-block-button stk-block stk-zmlug86" data-block-id="zmlug86"><a class="stk-link stk-button stk--hover-effect-darken" href="https://meditation-und-mbsr.de/category/stress/"><span class="stk-button__inner-text">Weitere Artikel zum Thema Stress</span></a></div>
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<p></p>
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		<title>Bewegte Körpermeditation: Achtsames Yoga</title>
		<link>https://meditation-und-mbsr.de/achtsames-yoga/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Rubel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 09:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MBSR]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meditation-und-mbsr.de/?p=24209</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Tätigkeit, die in Achtsamkeit ausgeführt wird, wird in gewisser Weise zur Meditation. Für Achtsames Yoga gilt dies ganz besonders. Als eine Form der bewegten Körpermeditation gehört sie in jeden MBSR-Kurs. Viele Kursteilnehmer, die so zum ersten Mal die Welt der Asanas kennenlernen, finden hier die Meditationsform ihres Lebens &#8211; oftmals zu ihrer eigenen Überraschung. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Eine Tätigkeit, die in <a href="https://meditation-und-mbsr.de/achtsamkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Achtsamkeit</a> ausgeführt wird, wird in gewisser Weise zur Meditation. Für Achtsames Yoga gilt dies ganz besonders. Als eine Form der bewegten Körpermeditation gehört sie in jeden <a href="https://meditation-und-mbsr.de/mbsr" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MBSR-Kurs</a>. Viele Kursteilnehmer, die so zum ersten Mal die Welt der Asanas kennenlernen, finden hier die Meditationsform ihres Lebens &#8211; oftmals zu ihrer eigenen Überraschung. Achtsames Yoga erneuert die Lebendigkeit und erdet zutiefst im Hier und Jetzt: im eigenen Körper und im gegenwärtigen Moment. </strong></p>



<p>Die Welt des Yoga ist eine große &#8211; und eine alte. Wer sich mit ihr näher beschäftigt, wird bald feststellen, dass der langläufige Begriff Yoga für eine komplexe Lebenspraxis steht. Sie besteht aus einer eigenen Philosophie und Körperlehre, die in der hinduistischen Kultur Indiens beheimatet sind, speziellen Atem- und Meditationstechniken und eine Vielzahl von Übungen und Haltungen, den sogenannten Asanas. In unseren Breitengraden ist vor allem dieses körperliche, bewegte (Hatha-)Yoga gemeint, wenn von Yoga gesprochen wird. </p>



<p>Wobei auch hier gilt: Wenn zwei Menschen von sich behaupten, Yoga zu betreiben, können sie etwas sehr Unterschiedliches meinen. Die in Yoga-Studios angebotenen Stile können dynamisch bewegt, kräftigend und fast schon akrobatisch daherkommen, aber genauso regenerierend, nahezu unbewegt, bis tief in das fasziale Bindegewebe hinein dehnend und lösend.</p>



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<p class="has-small-font-size">Der Begriff <em>Yoga</em> stammt aus dem Sanskrit, einer altindischen Sprache, und bedeutet so viel wie <em>Joch</em>. Mit einem Joch können zwei Zugtiere verbunden und vor einen Wagen gespannt werden. Damit verweist Yoga auf die Vereinigung von Geist und Körper.</p>



<p class="has-small-font-size"></p>
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<p class="has-small-font-size">Die regelmäßige Praxis daheim, die im MBSR durch Videoanleitungen unterstützt wird, macht Achtsames Yoga erst lebendig.</p>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large" style="font-size:14px"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2262596361-1024x683.jpg" alt="Mann auf Yogamatte" class="wp-image-22278" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2262596361-1024x683.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2262596361-300x200.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2262596361-768x512.jpg 768w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2262596361.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-wuncqve" id="das-wesen-des-achtsamen-yogas" data-block-id="wuncqve"><h5 class="stk-block-heading__text">Das Wesen des Achtsamen Yogas</h5></div>



<p>Beim Achtsamen Yoga, wie es im MBSR praktiziert wird, werden eine Reihe von klassischen Dehn-, Kräftigungs- und Gleichgewichtsübungen in einer festen Folge ausgeführt. Durch den immer gleichen Ablauf spielen sich die Asanas leicht ein, so dass sich der Fokus auf das bewusste Spüren und die Betrachtung innerer Vorgänge verlegen kann. Viele Menschen schließen während der langsam ausgeführten Praxis ihre Augen, um so ihren Körper, aufkommende Gedanken, Stimmungen oder Gefühle besser wahrnehmen zu können. </p>



<p>Wem sich also allein bei der Vorstellung, Yoga machen zu sollen, Schweißperlen auf der Stirn bilden, darf sich gleich wieder entspannen: Achtsames Yoga stärkt, dehnt und mobilisiert den Körper nachhaltig, das ja, die Praxis im MBSR ist aber ausgesprochen freundlich, spürend und acht gebend. Eben achtsam. Vorkenntnisse aus dem Yoga-Unterricht, eine besonders sportliche Konstitution oder Elastizität sind deshalb nicht notwendig.</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-ch6pzd4" id="bewusst-grenzen-erfahren" data-block-id="ch6pzd4"><h5 class="stk-block-heading__text">Bewusst Grenzen erfahren</h5></div>



<p>Wer Achtsames Yoga praktiziert, der arbeitet fortwährend an und mit seinen Grenzen: Da werden Komfortzonen verlassen, innere Räume ausgebaut, überkommene Selbstbilder abgelegt (häufig entstammen sie einem Sportunterricht, der Jahrzehnte zurückliegt), aber auch ehrgeizige Antreiber eingefangen, Ungleichgewichte ausbalanciert, Stressmomente bewusst erlebt, Grenzen respektiert, ihre Überschreitungen korrigiert – und nicht selten ungeahnte Kontinente erobert.</p>



<p>All diese Erfahrungen gehen, der ein oder andere wird es schon ahnen, einher mit einer Vielzahl von Gedanken, mentalen Konstruktionen, Emotionen, mit fortwährend kreisenden inneren Dialogen und zuweilen selbstbeschränkenden Stimmen. All diese Vorgänge wahrzunehmen, den Geist zu betrachten, zu seinen Gefühlen zurückzufinden, ist Achtsames Yoga – ist Meditation. Dabei unterstützt uns, wie kein Zweiter, der eigene, stets präsente, unendlich gutmütige Körper. Es gibt einen Satz, den guten Yoga-Lehrern immer wieder über die Lippen kommt. Er lautet: „Es gibt nur einen Yoga-Lehrer und das ist dein eigener Körper.“</p>



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<figure class="wp-block-image size-large wp-container-content-0733e5d0"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C-2025-02-02-um-08.57.18-1024x683.png" alt="Eine jungen Frau betreibt Wechselatmung" class="wp-image-23526" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C-2025-02-02-um-08.57.18-1024x683.png 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C-2025-02-02-um-08.57.18-300x200.png 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C-2025-02-02-um-08.57.18-768x512.png 768w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/02/C-2025-02-02-um-08.57.18.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div class="wp-block-group is-vertical is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-5280e479 wp-block-group-is-layout-flex">
<p class="has-small-font-size">Die bewusste Atmung, das sogenannte Pranayama, spielt im Yoga eine bedeutungsvolle Rolle. Während es bei der Wechselatmung, hier im Bild, darum gehen, den Atem zu steuern, dient er beim Achtsamen Yoga vor allem als Fokuspunkt für die meditative Betrachtung.  </p>



<p class="has-small-font-size"></p>
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<p class="has-small-font-size">Ein besonders regenerativer, erdend wirkender Stil ist der des Yin Yogas. Der Körper verweilt in jeder Asana für einige Minuten, gut gestützt und gepolstert. Yin Yoga gilt wie Achtsames Yoga als eine Form der Körpermeditation. </p>
</div>



<figure class="wp-block-image size-large" style="font-size:14px"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2436150823-1024x678.jpg" alt="Eine junge Frau praktiziert Yin-Yoga" class="wp-image-22282" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2436150823-1024x678.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2436150823-300x199.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2436150823-768x509.jpg 768w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_2436150823.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-r6eupzk" id="atem-als-bewusster-anker" data-block-id="r6eupzk"><style>.stk-r6eupzk {margin-bottom:23px !important;}</style><h5 class="stk-block-heading__text">Atem als bewusster Anker </h5></div>



<p>Allen Yoga-Stilen gemein ist die hohe Bedeutsamkeit des eigenen Atems. Jede Bewegung, etwa das Senken und Heben der Arme, geschieht im Atemrhythmus. Er führt die Bewegung an. Mehr noch: Der Atem kommt der Bewegung einen Hauch zuvor, so dass sich ganz von allein ein inneres Lauschen einstellt – und mit ihm Bewusstheit. </p>



<p>Im Achtsamen Yoga arbeiten wir mit dem Atem, indem wir uns in seinem Rhythmus bewegen, ihn aber auch in die Körperregionen schicken, die gerade einen Dehnungsreiz erfahren oder die einen Schmerz mitbringen. Warum? Wenn wir uns vorstellen, diese Stelle zu <em>beatmen</em>, dann sammeln wir dort unser Bewusstsein. Im bewussten Atem findet sich auch das verbindende Element zu anderen Meditationsformen: der Sitzmeditation, dem Body-Scan oder der Gehmeditation. Überall bildet der Atem den Anker. Zu ihm kommen wir zurück, wenn wir uns verloren haben. An ihm finden wir Halt, wenn es schwer wird.</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-2clywaj" id="wozu-fuhrt-achtsames-yoga" data-block-id="2clywaj"><h5 class="stk-block-heading__text">Wozu führt Achtsames Yoga? </h5></div>



<p>Achtsames Yoga entspannt, kräftigt, flexibilisiert und lockert den ganzen Bewegungsapparat, denn ähnlich wie beim Schwimmen wird dieser komplett integriert. In der Regel lösen sich Verhärtungen und Verspannungen im Laufe der Praxis ganz von allein, dafür stellt sich eine beglückende Lebendigkeit ein. Sie ist vielleicht das Bemerkenswerteste: dieses Gefühl, nach den Übungen entspannt zu sein, leicht, aber auch voller Energie und regeneriert, selbst wenn zuvor die Erschöpfung dominierte und man sich zum Yoga regelrecht aufraffen musste. Zudem wirken sich die Asanas, die Haltungen, wie sie auch genannt werden, auf den Geist aus. Nach der Praxis schein er frisch aufgeräumt. Klar, gesammelt, ruhig.</p>



<p>Achtsames Yoga schafft eine neue Vertrautheit mit dem eigenen Körper und vergrößert das Vertrauen in die uns umgebende Welt. Mit der kontinuierlichen Praxis stellt sich das wohltuende Gefühl ein, den eigenen Körper komplett zu bewohnen, ihn bis in den letzten Winkel ausfüllen, wirklich <em>an-wesend </em>zu sein. Das Wort hierfür ist Präsenz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1715225080-1024x683.jpg" alt="Eine Seniorin praktiziert Achtsames Yoga in ihrem Wohnzimmer" class="wp-image-22269" srcset="https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1715225080-1024x683.jpg 1024w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1715225080-300x200.jpg 300w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1715225080-768x512.jpg 768w, https://meditation-und-mbsr.de/wp-content/uploads/2025/01/shutterstock_1715225080.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Achtsames Yoga tut gut und <em>verkörpert</em> so etwas wie das Dasein in der Welt. Aber nicht nur der Körper erlangt durch die regelmäßige Praxis zu neuer Lebendigkeit, sondern auch der Geist. </figcaption></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-5qx0uyv" id="erdung-in-einer-aus-dem-lot-geratenen-welt" data-block-id="5qx0uyv"><h5 class="stk-block-heading__text">Erdung in einer aus dem Lot geratenen Welt </h5></div>



<p>Im Achtsamen Yoga liegt etwas ungemein Zeitgemäßes. Denn in unserer technisierten, digital entrückten Alltagspixelwelt spielt unser Körper kaum noch eine Rolle. Aber wer seine Glieder nicht spürt, seine Sinnesorgane nicht, seine Kreisläufe, seine Muskulatur, seine Statur, sein Dasein, der ist auch nicht im Kontakt mit seinem Körpergewahrsein und seinen Gefühlen. </p>



<p>Dass da Einiges aus dem Lot geraten ist, dass wir den Kontakt zu unserer höchst eigenen Natur verloren haben, zeigt sich manchmal erst dann, wenn wir krank werden. Wenn der Körper als Vehikel, als Ressource, der wir uns bedienen, nicht mehr funktioniert. Oder wenn sich psychische Störungen einstellen, Ängste, chronische Verstimmungen, wenn wir vereinsamen, unverbunden leben, wie unter einer Glocke, wenn uns nicht nur die körperlichen <em>Sinne</em>, sondern auch der Lebens<em>sinn</em> abhanden kommt. &nbsp;</p>



<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-0ryzm6b" id="achtsames-yoga-als-em-meditation-in-motion-em" data-block-id="0ryzm6b"><h5 class="stk-block-heading__text">Achtsames Yoga als <em>Meditation in motion </em></h5></div>



<p>Achtsames Yoga ist <em>Meditation in motion</em>. Und genau deshalb ist es für viele Menschen wertvoll, die mit der stillen Sitzmeditation hadern, da sie leicht wegdämmern oder ihr Körper schmerzhaft rebelliert. Viele Menschen, die durch einen MBSR-Kurs Achtsames Yoga kennengelernt haben, finden darin die Meditationsform ihres Lebens.</p>



<p>Durch den Körpereinsatz, die Bewegung besitzt sie etwas sanft Fließendes, Organisches und damit eine Güte, die in jeder Pore gut tut. Zudem ist dieser Praxis etwas zueigen, das sich am besten mit dem etwas altertümlichen Begriff der <em>Leibhaftigkeit</em> beschreiben lässt. Achtsames Yoga erdet auf direktem Wege. Es ist handfest. Bodenständig. Echt. Weil niemand ist so ehrlich zu uns wie unser eigener Körper.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://meditation-und-mbsr.de/achtsames-yoga/">Bewegte Körpermeditation: Achtsames Yoga</a> erschien zuerst auf <a href="https://meditation-und-mbsr.de">Meditation und MBSR</a>.</p>
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